Man beachte nicht die leicht bekleideten Brasilianerinnen im Hintergrund!
Montag, 30. Juni 2008
Freitag, 27. Juni 2008
Vierte Eindrücke
Donnerstag, 26. Juni 2008
Mittwoch, 25. Juni 2008
Zweite Eindrücke
DAS Hotel an der Copacabana, für alle Stars und Sternchen. Besonders die Silvesterpartys dort sind sehr beliebt. Silvester fällt auf der Südhalbkugel mitten in den Sommer...
Die Sonne versteckt sich.
Mata Atlantica
Wohnen im Regenwald zwischen Wasser und Bergen
Meine Bleibe von außen...
Chico und Caju, die beiden Langschwanzsittiche des Hauses
Der Pool auf der Terrasse.
Und die Aussicht von derselbigen.
Sitzgelegenheiten
Wohnzimmer
Essecke
Lesestoff Teil 1
Mein Zimmer
Dusche...
...mit entsprechender Aussicht :)
Badezimmer
Der Inhalt des halbvollen Koffers. Mehr braucht man nicht ^^
Urlaub!
Dienstag, 24. Juni 2008
Erste Eindrücke
Alle Fotos selfmade =)


Stadtteile: Leme oben, Copa Cabana unten. Die Ähnlichkeiten mit bekannten Bildern aus Miami sind verblüffend. Viele Filme und Serien werden hier aufgezeichnet. Laut diverser Quellen sollen auch einige Folgen der Serie CSI Miami hier gedreht worden sein.


Zebrastreifen sind eher zur Bodenverzierung. Oben links auf dem Schild die Ausschilderung zum bekannten Maracana-Stadion.


Hochhäuser, die vorwiegend von der Mittelschicht bewohnt werden. Unten im Hintergrund eine der vielen "Favelas", (Name: Rocinha), Wohngebiete der Unterschicht, die an Hängen gebaut sind.


Zwischen Industrie und Mata Atlantica (Atlantischer Regenwald). Palmen wachsen neben den Straßen.


Die Warnung vor der Radarfalle. Scheint aber wenige abzuschrecken...


Meer und Berge direkt nebeneinander.
Stadtteile: Leme oben, Copa Cabana unten. Die Ähnlichkeiten mit bekannten Bildern aus Miami sind verblüffend. Viele Filme und Serien werden hier aufgezeichnet. Laut diverser Quellen sollen auch einige Folgen der Serie CSI Miami hier gedreht worden sein.
Zebrastreifen sind eher zur Bodenverzierung. Oben links auf dem Schild die Ausschilderung zum bekannten Maracana-Stadion.
Hochhäuser, die vorwiegend von der Mittelschicht bewohnt werden. Unten im Hintergrund eine der vielen "Favelas", (Name: Rocinha), Wohngebiete der Unterschicht, die an Hängen gebaut sind.
Zwischen Industrie und Mata Atlantica (Atlantischer Regenwald). Palmen wachsen neben den Straßen.
Die Warnung vor der Radarfalle. Scheint aber wenige abzuschrecken...
Meer und Berge direkt nebeneinander.
Montag, 23. Juni 2008
Der Tag nach der Ankunft
Tag 0:
Der gestrige Tag ließ nach der Ankunft nur noch Zeit für ein Essen in einem "Kilo-Restaurant", wo man das Essen, egal ob Reis oder Lachs, nach dem reinen Gewicht bezahlt, und ein paar Blicken in die Reiseführer und Wörterbücher. Rio bei Nacht zu betrachten fällt schwer, sind die Scheiben der Autos meist komplett getönt, da in der Mehrheit der Zeit im Jahr eher zu viel denn zu wenig Sonnenlicht vom Himmel fällt. Außerdem
zieht bei geöffneten Scheiben der starke Geruch von Verkehr und verbrannten Müll rein, sodass man sich dann doch lieber mit den beschränkten Eindrücken begnügt.
Gelernt:
- das portugiesische Wort für Mädchen bezeichnet in Brasilien eine Prostituierte. Gut, so etwas VOR dem Fettnäpfchen zu erfahren! Auch in Grammatik und Aussprache gibt es Unterschiede, außerdem hat auch die in Rio de Janeiro gesprochene Variante im Vergleich zur Landessprache kleine Eigenheiten.
Tag 1:
Guten Morgen! Nach den eher unkomfortablen 13 Flugstunden weiß man ein Bett zu schätzen. Die Begrüßung in der Dusche durch einen kleinen Tausendfüßler am Vorabend konnte den Schlaf nicht stören - auch wenn ich zu meiner Verwunderung vor seiner Giftigkeit gewarnt wurde - denn es waren weder die erwarteten Kakerlaken, noch Moskitos zu Gast, auch keine Affen und Fledermäuse. Besonders hart scheinen die hiesigen Insekten kaum zu sein, denn eine deutsche Mücke würde sich von einem Winter mit 15°c und dem ein oder anderen Schauer sicher nicht unterkriegen lassen ;)
Für den ersten Tag genügte eine Stadttour im Auto und ein anschließender Einkauf, um alle Sinne auszulasten. Anders als in typischen Urlaubsorten kann man sich nicht darauf verlassen, dass etwas "irgendwie schon" klappt. Verkehrsregeln existieren entweder nicht (überholen wahlweise links, rechts oder in der Mitte), oder werden gemeinschaftlich ignoriert (rote Ampeln, Licht). Eine Mango lässt sich im Regal noch leicht identifizieren, bei neutral verpackten Naturalien hilft oft nur ein Blick ins Wörterbuch. Manche Wörter lassen sich noch durch französische Vorkenntnisse erschätzen.
Interessant sind auch die Preise im Verhältnis zu Deutschland: europäisches Obst wie Äpfel, Birnen oder Kirschen sind teuer, die für uns so exotischen Früchte bekommt man weitgehend hinterher geschmissen. Dafür bezahlt man für 30 deutsche Servietten 8€, und kauft sich im selben Laden eine Schachtel Zigaretten und eine Flasche Schnaps für zusammen 2€. Man sollte sich also schon anpassen, denn wer auf seine Lieblingsschokolade von Zuhause nicht verzichten möchte zahlt durch die hohen Importsteuern leicht mal ein halbes Vermögen...
Der gestrige Tag ließ nach der Ankunft nur noch Zeit für ein Essen in einem "Kilo-Restaurant", wo man das Essen, egal ob Reis oder Lachs, nach dem reinen Gewicht bezahlt, und ein paar Blicken in die Reiseführer und Wörterbücher. Rio bei Nacht zu betrachten fällt schwer, sind die Scheiben der Autos meist komplett getönt, da in der Mehrheit der Zeit im Jahr eher zu viel denn zu wenig Sonnenlicht vom Himmel fällt. Außerdem
zieht bei geöffneten Scheiben der starke Geruch von Verkehr und verbrannten Müll rein, sodass man sich dann doch lieber mit den beschränkten Eindrücken begnügt.
Gelernt:
- das portugiesische Wort für Mädchen bezeichnet in Brasilien eine Prostituierte. Gut, so etwas VOR dem Fettnäpfchen zu erfahren! Auch in Grammatik und Aussprache gibt es Unterschiede, außerdem hat auch die in Rio de Janeiro gesprochene Variante im Vergleich zur Landessprache kleine Eigenheiten.
Tag 1:
Guten Morgen! Nach den eher unkomfortablen 13 Flugstunden weiß man ein Bett zu schätzen. Die Begrüßung in der Dusche durch einen kleinen Tausendfüßler am Vorabend konnte den Schlaf nicht stören - auch wenn ich zu meiner Verwunderung vor seiner Giftigkeit gewarnt wurde - denn es waren weder die erwarteten Kakerlaken, noch Moskitos zu Gast, auch keine Affen und Fledermäuse. Besonders hart scheinen die hiesigen Insekten kaum zu sein, denn eine deutsche Mücke würde sich von einem Winter mit 15°c und dem ein oder anderen Schauer sicher nicht unterkriegen lassen ;)
Für den ersten Tag genügte eine Stadttour im Auto und ein anschließender Einkauf, um alle Sinne auszulasten. Anders als in typischen Urlaubsorten kann man sich nicht darauf verlassen, dass etwas "irgendwie schon" klappt. Verkehrsregeln existieren entweder nicht (überholen wahlweise links, rechts oder in der Mitte), oder werden gemeinschaftlich ignoriert (rote Ampeln, Licht). Eine Mango lässt sich im Regal noch leicht identifizieren, bei neutral verpackten Naturalien hilft oft nur ein Blick ins Wörterbuch. Manche Wörter lassen sich noch durch französische Vorkenntnisse erschätzen.
Interessant sind auch die Preise im Verhältnis zu Deutschland: europäisches Obst wie Äpfel, Birnen oder Kirschen sind teuer, die für uns so exotischen Früchte bekommt man weitgehend hinterher geschmissen. Dafür bezahlt man für 30 deutsche Servietten 8€, und kauft sich im selben Laden eine Schachtel Zigaretten und eine Flasche Schnaps für zusammen 2€. Man sollte sich also schon anpassen, denn wer auf seine Lieblingsschokolade von Zuhause nicht verzichten möchte zahlt durch die hohen Importsteuern leicht mal ein halbes Vermögen...
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